h1

Fire in the attic

Mai 16, 2008

Der letzten Visions lag die neue CD Cum Grano Salis der Band Fire in the attic bei. Ich bin irgendwie immer ein wenig skeptisch, wenn ich etwas nicht kenne und brauche lange, um mich in neue Musik ‘reinzuhören’ - aber heute habe ich mir dann doch mal die CD gepackt um sie mir anzuhören. Hey! Die Jungs sind richtig gut! Passiert mir selten, dass mich etwas beim ersten mal Hören umhaut - aber überzeugt Euch selbst!

h1

Der große Unbekannte

Mai 16, 2008

Folgenden Text habe ich auf der Seite der Frankfurter Rundschau geklaut. Ich mache sowas selten, aber ich habe lange überlegt und hätte es selbst nicht besser schreiben können.

A tribute to Sotirios Kyrgiakos

Im Sommer 2006 benötigte Sotirios Kyrgiakos nur wenige Minuten, um bleibende Spuren in Frankfurt zu hinterlassen. Es war das erste Heimspiel der Saison gegen den VfL Wolfsburg, die Sonne strahlte vom azurblauen Himmel herab, und gleich zu Beginn der Partie setzte der griechische Nationalspieler zu einer atemberaubenden Grätsche an. Mit einigen Metern Anlauf fegte er VfL-Stürmer Diego Klimowicz den Ball vom Fuß. Es war ein hartes, aber faires Tackling, eines, das man nicht alle Tage sieht. Klimowicz kam unversehrt davon, der Rasen nicht - eine meterlange Furche war Zeugnis dieser ersten, spektakulären Tat im Eintracht-Dress.

Kurz drauf hallten schon die ersten lautstarken Kyrgiakos-Rufe durchs Oval. Und auch zum Schluss, als Kyrgiakos nach einer Schauspieleinlage von Klimowicz die Rote Karte sah, feierten ihn die Fans frenetisch. Kyrgiakos war damals noch nicht so verschlossen wie heute, mit Händen und Füßen erklärte er hinterher, dass Klimowicz in Hollywood besser aufgehoben wäre. “Er ist ein Schauspieler, aber kein Fußballer.” Auf einen wie Kyrgiakos, ein Bär von einem Mann, ein Koloss, der keine Schmerzen kennt und nur dahin geht, wo es auch richtig weh tut, hatten sie in Frankfurt gewartet. Scheinbar.

Morgen, im letzten Saisonspiel gegen den MSV Duisburg, wird Kyrgiakos mit großer Sicherheit letztmalig den Adler auf der Brust tragen, und besonders viele Tränen wird man ihm nicht nachweinen. Aber, und das kann nicht jeder von sich behaupten, er hat Spuren hinterlassen, man wird sich an ihn erinnern mit einem Lächeln im Gesicht. Weil der Innenverteidiger sicher kein Allerweltsfußballer, kein aalglatter, angepasster Profi ist. Nein, Kyrgiakos, 28, ist ein Unikum, er kommt im heutigen Fußballzeitalter wie ein Relikt aus längst vergangenen Tagen daher, er neigt zur Theatralik, er ist der Mann der großen Gesten. Die FR beschrieb ihn einmal als moderner Gladiator, als furchtlosen Fußball-Krieger. Das trifft es ganz gut. “Er tritt auch gegen Bahnschwellen”, hat Trainer Friedhelm Funkel einmal über ihn gesagt. Auch das ist korrekt.

Kyrgiakos ist ein Vorstopper im klassischen Sinne, der die gegnerischen Stürmer mit allen Mitteln bekämpft, der sie unerbittlich und unermüdlich bearbeitet. Er scheut keinen Zweikampf, und mit seiner Körpergröße von 1,93 Meter und seinem nahezu perfekten Kopfballspiel gilt er in der Bundesliga als König der Lüfte. Kyrgiakos ist darüber hinaus hart im Nehmen, das Nasenbein brach er sich erst kürzlich zweimal binnen kürzester Zeit. “Er kennt keinen Schmerz”, hat Funkel da nur gesagt.

Und doch hat Kyrgiakos auch Schwächen, eklatante Schwächen. Er ist nicht in der Lage, ein Spiel mit klugen, harten Pässen zu eröffnen, er ist ein Verteidiger alter Prägung: beinhart im Zweikampf, schwach am Ball. Seine langen Schläge aus der Abwehr waren lange ein Ärgernis. Damit kommt man heutzutage im modernen Fußball nicht mehr weit. Zudem ist Kyrgiakos stark von äußern Einflüssen abhängig, wenn das Stadion tobt und etwas auf dem Spiel steht, dann erwacht seine Kampfeslust, dann wächst er über sich hinaus, aber es gibt auch Partien, die er schlicht als nicht würdig erachtet, da taumelt er dann von einer Verlegenheit in die nächste. Zudem, und das hinderte ihn daran, in Frankfurt zum Publikumsliebling zu avancieren, hat er sich niemals so richtig mit seinem Arbeitgeber identifiziert. Er weigerte sich beharrlich, auch nur ein paar Brocken deutsch zu lernen. Im Grunde ist Kyrgiakos ein großer Unbekannter geblieben. Zudem sind bei ihm Zweifel an seiner Teamfähigkeit angebracht. Als er einmal, beim Hinspiel in Wolfsburg, auf die Bank verdonnert wurde, weigerte er sich in der Halbzeit prompt, sich warmzulaufen. So etwas kommt nicht gut an. Und ein echtes Bekenntnis zur Eintracht war ihm in zwei Jahren nicht zu entlocken. Warum auch? Er ist ein bunter Wandervogel, der dahin zieht, wo er das meiste Geld verdienen kann. Das ist nicht mal verwerflich.

Bislang hat Kyrgiakos, der in Frankfurt ehrfürchtig Griechen-Godzilla genannt wurde, noch keinen neuen Verein gefunden, er hat keine Eile. Betis Sevilla hat mal angeklopft, aber das ist spanisches Mittelmaß. Na ja. Er spekuliert darauf, sich bei der Europameisterschaft in den Fokus zu spielen, um dann einen großen Vertrag bei einem großen Verein zu ergattern. Kyrgiakos neigt ein wenig zur Selbstüberschätzung.

Gerade die Auftritte in Stuttgart und gegen Wolfsburg belegten, dass der Mann mit dem Zopf kein Verteidiger ist, der gehobenen Ansprüchen genügt. Da wirkte er hüftsteif und desorientiert. Im Frankfurter Führungszirkel war schon länger die Erkenntnis gereift, dass ein Abgang Kyrgiakos’ kein allzu großer Verlust wäre. Kyrgiakos wird weiterziehen, zu einem Klub, der einen wie ihn verdient, einen Spieler, der, wie einst Otto Rehhagel sagte, “weder Tod noch Teufel fürchtet”.

Ich persönlich mag Kyrgiakos sehr. Dass er kein Freund großer Worte ist habe ich am eigenen Leib erfahren, als wir beim Training waren und der Keks ein Autogramm von ihm haben wollte. Herr Kyrgiakos wollte sich direkt nach dem Training verdrücken aber wir haben die Verfolgung aufgenommen. Als er auf unser Rufen nicht reagiert hat, hat der Keks einen Endspurt hingelegt, ihn eingeholt und ihn dann am Trikot gezerrt. Mit großen Augen hat er sich rumgedreht und dann gelacht. Der Keks hat ihm einen Stift hingehalten und ihn höflich gefragt, ob er ein Autogramm haben kann. Ohne ein Wort hat er unterschrieben, nochmal kurz gelacht und uns zugezwinkert und dann ist er gegangen.

Sollte er Frankfurt tatsächlich verlassen, werde ich ihn fürchterlich vermissen!

h1

Die NASA…

Mai 15, 2008

…hat gestern bei mir angerufen. Ich soll nächste Woche für ein paar Tage zum Mond fliegen aber es gibt da ein kleines Problem: auf den MP3-Player, der mir von der NASA zur Verfügung gestellt wurde, weil mein iPod nicht weltraumtauglich ist, passen nur 5 Musikstücke. Die Entscheidung ist mir nicht leicht gefallen, aber zum Mond begleiten werden mich:

Santana & Steven Tyler - Just feel better
Bullet for my valentine - Take it out on me
Snow Patrol - Spitting games
Depeche Mode - Judas
Mark Ronson & Amy Winehouse - Valerie

Bekommen habe ich dieses Stöckchen von Mr. Rock’n'Roll persönlich, und weiterwerfen werde ich es an Herrn Totti :)

h1

Damit Ihr mal…

Mai 14, 2008

…seht bzw. hört, mit was ich mich hier jeden Tag rumschlage, dialekttechnisch gesehen ;)

Gefunden bei Frau Pleitegeiger :)

h1

In zwei Monaten…

Mai 14, 2008

…ist es endlich soweit! Dann liegen wir endlich am Pool und lassen uns die Sonne auf den Bauch scheinen. Das Handy ist aus und ich werde keinen Gedanken an das Telefon in der Firma, die neuen Tarife der T-Com oder irgendwelche Herr M.s verschwenden, denn dann bin ich im URLAUB! :) Ich glaube,  dass ich noch nie einen Urlaub dringender gebraucht habe als im Moment - auch wenn ich Kollegen habe die behaupten, sie würden nieeeemals drei Wochen ohne mich überleben *lach*

h1

Ähm…!

Mai 13, 2008

bedroom toys
Powered By Discount Adult Toys

h1

Ich könnte PLATZEN!

Mai 11, 2008

Nein, nicht vor Wut sondern so richtig! Bis jetzt war Pfingsten für uns die reinste Fressorgie! Gestern abend waren wir mit der ganzen Familie in Frankfurt im ‘Goldenen Wok’ - all you can eat für 14,90. Das war SO lecker ich dachte, ich wäre im Paradies gelandet ;) Ich glaube, dass unser Auto auf der Heimfahrt das zulässige Gesamtgewicht böse überschritten hat! Wir waren zwar danach noch ein Stündchen am Main spazieren (und haben ein Dönerschiff gesehen! ;)) aber geholfen hat’s nicht wirklich, denn heute ging die Fresserei gleich weiter,  wir haben bei meiner Tante im Garten gegrillt. Meine Mama hat einen super genialen und super einfachen Nudelsalat gezaubert - einfach ein Glas Pesto unter die noch warmen Nudeln mischen und das ganze in den Kühlschrank packen! Wir haben heute auch jede Menge Fußball gespielt vielleicht stimmt das meine Waage heute abend milde… ;)

Ich mache mir jetzt noch ‘ne Currywurst, die hab ich noch von gestern übrig und dann haue ich mich wieder auf den Balkon und denke daran, dass ich die nächsten fünf Tage keine feste Nahrung mehr brauche :)

h1

45+X

Mai 8, 2008

Das war irgendwann mal unser Saisonziel. Wenn ich ehrlich sein soll - ich habe lange Zeit das X durch eine 5 ersetzt, oder sogar eine 7. Und jetzt? Müssen wir uns Gedanken machen, dass aus dem + kein - wird! Ein Punkt aus den letzten 6 Spielen, das ist einfach nur grau-en-voll!

Ich brauche ja echt lange, bis ich motze aber im Moment bin ich echt gefrustet und ich bin mir sicher, dass die ganzen Fans, die uns schon im UEFA-Cup sahen und im Stadion Papp-Meisterschalen hochielten, einen Großteil dazu beigetragen haben, dass es jetzt so schlecht läuft! Eigentlich sollten wir froh sein, dass wir in dieser Saison mit dem Abstieg nichts zu tun gehabt haben - aber so, wie die Eintracht teilweise gespielt hat wäre doch mehr drin gewesen … naja, am letzten Spieltag gegen Duisburg holen wir 3 Punkte und dann hat das mit dem 45+X ja tatsächlich noch geklappt! ;)

h1

Elektronik-Wochenende ^^

Mai 4, 2008

Nachdem mein heiß und innig geliebtes W810i nun wohl endgültig den Geist aufgibt (Wackelkontakt am Ladekabel- bzw. Kopfhörereingang, ein Gummi IM Display löst sich, ich höre meine Gesprächspartner kaum noch) habe ich mir gestern ein neues, sehr günstiges Handy gekauft - so für den Übergang, denn ein richtig Gutes kann ich mir momentan nicht leisten *seufz* Als ich dann aber sowieso schon im Elektronik-Fachmarkt war, hab ich mir noch ein paar nette Boxen für meinen Rechner bzw. iPod gekauft. Gestern abend habe ich dann meine PS2 wiederbekommen und heute war Herr Schmerzengel da und hat mir einen Fernseher gebracht, den er nicht mehr braucht, quasi als nachträgliches Geburtstagsgeschenk! :) Ich weiß garnicht, was ich zuerst machen soll: telefonieren, Musik hören, fernsehen oder PS2 zocken!?

Ach, ich hau mich am besten wieder auf den Balkon und lass die Elektrogeräte Elektrogeräte sein ;)

h1

Ein bisschen…

Mai 3, 2008

…Shopping muss dann doch mal sein. Gestern habe ich mir ein neues Shirt bestellt, welches ich ganz sicher am 10.06. tragen werde:

…das war auch so ein ‘gesehen-verliebt-gekauft’! ;)